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U 2000 das 1.
Zum 1. Mal organisierte der SV
Senftenberg im Süden Brandenburgs ein 15 Minuten Schnellturnier
mit DWZ-Begrenzung. Da wir schon bei der Premiere 32 Schachhungrige aus
14 Vereinen und 3 Bundesländern begrüßten, kann man das
Turnier als vollen Erfolg werten. Mit 7 Spielern über DWZ 1900
waren die Favoriten gegeben, obwohl der letztliche Einlauf doch etwas
überraschend war. In den ersten Runden dominierte ein Spieler aus
Sachsen ganz klar das Geschehen. Holger Niese aus
Großröhrsdorf gewann Partie auf Partie, auch den Bruderkampf
gegen Dirk. Er hatte nach 5 Runden einen ganzen Punkt Vorsprung vor
Edmund Wuttke und Andreas Schroetel. In Runde 6 nahm das Schicksal dann
aber seinen Lauf. In einem klar gewonnenen Endspiel gegen A. Schroetel
übersah er eine taktische Feinheit und verlor die Partie noch.
„Was des einen Leid ist des anderen Freud“, denn nun hatten
vor der 7. Runden plötzlich noch 6 Spieler Siegchancen. A.
Schroetel, E. Wuttke und H. Niese mit 5 Punkten sowie D. Niese, A.
Jahnke und A. Stratonowitsch mit je 4 Punkten. Wie der Zufall, oder
besser gesagt der Computer es wollte, spielten diese 6 Sportfreunde
unter sich. Als erste endete die Partie D. Niese gegen A. Schroetel...
mit einem Debakel für den Senftenberger. Jahnke –
Stratonowitsch endete kurz darauf Remis. Damit war klar, dass nur der
Sieger der Partie H. Niese gegen E. Wuttke sich über den
Turniersieg freuen konnte, denn wer wollte sich schon auf die
„ungewisse Wertung“ verlassen. So kam es dann auch am
Spitzenbrett zu dem erwarteten Showdown. Es jagten zeitweise 4 Damen
über das Brett! H. Niese kam eigentlich nie in Verlustgefahr,
spielte aber einen Tick zu langsam. Und dies nutzte Blitzhai
„Eddi“ Wuttke eiskalt aus. Mit ihm hat das U 2000 einen
würdigen Sieger. Er spielte ein sehr gutes Turnier. Nur in Runde 2
gegen D. Niese schwächelte er mächtig, aber mit Glück
und Geschick erkämpfte er den halben Punkt. Dank gebührt A.
Schroetel für die Anfertigung der Urkunden sowie dem Mann am
Computer Marco Kesik, der auch gleichzeitig Schiedsrichter war. Er
hatte alles im Griff und brauchte nicht ein einziges Mal einzugreifen.
Am Ende eines schönen Turniers konnten sich 7 Schachfreunde
über Geldpreise und Urkunden freuen.
Höcker
- Abschlusstabelle

R. Kesik (Platz 12 und damit Bester im DWZ-Bereich U1500) schnupperte
in Runde 3 die dünne Luft am Spitzenbrett...

Entscheidende Partie der 7. Runde.
H. Niese gegen E. Wuttke...
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