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Schacholympiade Dresden 2008
  U 2000 das 1.

Zum 1. Mal organisierte der SV Senftenberg im Süden Brandenburgs ein 15 Minuten Schnellturnier mit DWZ-Begrenzung. Da wir schon bei der Premiere 32 Schachhungrige aus 14 Vereinen und 3 Bundesländern begrüßten, kann man das Turnier als vollen Erfolg werten. Mit 7 Spielern über DWZ 1900 waren die Favoriten gegeben, obwohl der letztliche Einlauf doch etwas überraschend war. In den ersten Runden dominierte ein Spieler aus Sachsen ganz klar das Geschehen. Holger Niese aus Großröhrsdorf gewann Partie auf Partie, auch den Bruderkampf gegen Dirk. Er hatte nach 5 Runden einen ganzen Punkt Vorsprung vor Edmund Wuttke und Andreas Schroetel. In Runde 6 nahm das Schicksal dann aber seinen Lauf. In einem klar gewonnenen Endspiel gegen A. Schroetel übersah er eine taktische Feinheit und verlor die Partie noch. „Was des einen Leid ist des anderen Freud“, denn nun hatten vor der 7. Runden plötzlich noch 6 Spieler Siegchancen. A. Schroetel, E. Wuttke und H. Niese mit 5 Punkten sowie D. Niese, A. Jahnke und A. Stratonowitsch mit je 4 Punkten. Wie der Zufall, oder besser gesagt der Computer es wollte, spielten diese 6 Sportfreunde unter sich. Als erste endete die Partie D. Niese gegen A. Schroetel... mit einem Debakel für den Senftenberger. Jahnke – Stratonowitsch endete kurz darauf Remis. Damit war klar, dass nur der Sieger der Partie H. Niese gegen E. Wuttke sich über den Turniersieg freuen konnte, denn wer wollte sich schon auf die „ungewisse Wertung“ verlassen. So kam es dann auch am Spitzenbrett zu dem erwarteten Showdown. Es jagten zeitweise 4 Damen über das Brett! H. Niese kam eigentlich nie in Verlustgefahr, spielte aber einen Tick zu langsam. Und dies nutzte Blitzhai „Eddi“ Wuttke eiskalt aus. Mit ihm hat das U 2000 einen würdigen Sieger. Er spielte ein sehr gutes Turnier. Nur in Runde 2 gegen D. Niese schwächelte er mächtig, aber mit Glück und Geschick erkämpfte er den halben Punkt. Dank gebührt A. Schroetel für die Anfertigung der Urkunden sowie dem Mann am Computer Marco Kesik, der auch gleichzeitig Schiedsrichter war. Er hatte alles im Griff und brauchte nicht ein einziges Mal einzugreifen. Am Ende eines schönen Turniers konnten sich 7 Schachfreunde über Geldpreise und Urkunden freuen.

Höcker

- Abschlusstabelle


R. Kesik (Platz 12 und damit Bester im DWZ-Bereich U1500) schnupperte in Runde 3 die dünne Luft am Spitzenbrett...

 


Entscheidende Partie der 7. Runde.
H. Niese gegen E. Wuttke...
 

 
 
 
  = News-Beitrag von Anett Konetzke
  = News-Beitrag von Denis Resnjanskij
  = News-Beitrag von Dr. Helge Kildal
  = News-Beitrag von Frank Haubner

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