Deutschland-Cup -
Qualifikation in Leipzig
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Die Sieger
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12 Schachfreundinnen und 59 Schachfreunde nahmen in 14 Gruppen den Kampf um die Qualifikation zum großen Finale während der Schacholympiade in Dresden auf. In der höchsten Kategorie (Wertzahl 2300 … 2399) gab es keinen Bewerber.
Auf Grund der vorliegenden Wertzahlen wurden folgende Turniergruppen gebildet:
A: Gruppen 14 und 13 (TWZ 2100 … 2299) mit 9 Spielern
B: Gruppen 12 und 11 (TWZ 1900 … 2099) mit 10 Spielern
C: Gruppen 10 und 9 (TWZ 1700 … 1899) mit 10 Spielern
D: Gruppen 8 und 7 (TWZ 1500 … 1699) mit 10 Spielern
E: Gruppen 1 bis 6 (TWZ bis1499) mit 32 Spielern
Die höheren 4 Gruppen spielten im Rundesystem, die Gruppe E im Schweizer System.
In der obersten Kategorie sah es lange nach einem Wimpernschlagfinale zwischen Thomas Schunk (SC Gohlis) und Frank Müller ( Lok Mitte) aus, die in den ersten sieben Partien nur jeweils 2 Remis abgaben und damit souverän führten, aber in der letzten Runde sieglos blieben. Michael Limpert (ebenfalls Lok Mitte) ebnete mit einem Sieg gegen den Gohliser seinem Mannschaftskameraden den Weg zum Sieg in der höchsten Abteilung und sicherte sich damit den Sieg in Gruppe 13, in der sich mit Sandra Ulms (SC Gohlis) die einzige Dame in Gruppe A den Platz 2 holte.
In Gruppe B dominierten mit Prof. Friedbert Prüfer (Lok Engelsdorf), Felix Meißner (SC Gohlis) und Hermann Sonntag (Lok Mitte) 3 der 2000-er vor Franziska Gasch (SG Turm) als eine der beiden weiblichen Gruppensiegerinnen vor Peter Piekartz (SC Gohlis) und Thomas Broß (SK Fortuna).
Gruppe C sah mit Katja Köditz (SC Lindenau) und Frank Reichstein (Krostitz) zwei Vertreter der unteren TWZ-Kategorie in Front vor den beiden Mitfavoriten Hannes Münch und Thomas Baumgarten (beide Lok Leipzig). Thomas Nürnberger (Markkleeberg) und Lutz Andreadakis (SF Südost) wurden Dritte in ihren Kategorien. Den überzeugendsten Erfolg verzeichnete der nur 3 Remis abgebende Axel Scheibe (Lok Mitte) vor Lutz Pinger (SF Südost). Es folgten die 3 besten 1700-er: Holger Wittig (Krostitz), Wolfgang Drusba (Allianz) und Michael Luda (Lok Mitte). Drittbester 1800-er wurde Roger Bischoff (Krostitz).
Im Schweizer-System-Turnier dominierten die oberen Gruppen. Es siegte Detlef Wiedecke (Krostitz) vor Johannes Funke (Lok Mitte), die auch die Startberechtigungen für Dresden erkämpften. Dahinter folgten die 1400-er Andreas Schmidt (Hartha) und Valeria Pantusenko (SC Gohlis). Bei den 1300-ern belegten Tobias Jacob und André Voigt (beide Kitzscher) die Plätze 2 und 3. Weit nach vorn schoben sich Marvin Engert (SG Turm), der als Sieger der 1000-er Gruppe auf Platz 7 kam und Felix Hummel (SC Lindenau - DWZ 857) als12. Weitere Kategoriesiege wurden von Ilona Kindermann (vereinslos) und Sascha Wolf (SV Fortuna 02) errungen.
In der Vereinswertung, wo es für jeden Sieger 12 Punkte und für die Plätze 2 bis 9 abfallend 9 … 1 Punkt gab, zeigte sich der SV Lok Leipzig-Mitte mit 69 von 72 möglichen Punkten deutlich überlegen: Bei 5 Kategoriesiegen fiel sogar einer von zwei 2. Plätzen aus der Wertung der 6 Besten! Den knappen Kampf um Platz 2 gewann der überraschend starke Krostitzer SV (54 Punkte) dank zweier Einzelsieger vor dem SC Leipzig-Gohlis (52 Punkte), dessen Starter zwar fast nur 2. und 3. Plätze holten, aber ganz ohne einen ersten Platz blieben.
Für die Schulen starteten maximal 2 Schüler für eine Einrichtung. Hier distanzierte das Wilhelm-Ostwald-Gymnasium (20 Punkte) die Klingerschule nur um einen Punkt. Sicherer Dritter wurde die Grundschule am Auwald (12 Punkte).
Die Teilnehmer machten den Schiedsrichtern Sven Baumgarten und Frank Jäger die Arbeit äußerst leicht, so dass mir nur übrig bleibt, mich bei allen Beteiligten für den reibungslosen Ablauf zu bedanken.
Jürgen
Rudolph
Turnierleiter
Ergebnisse:
Gruppe A
Gruppe B
Gruppe C
Gruppe D
Gruppe E
alle Gruppengewinner
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